16 Millionen Euro

 

für 4 Gebäude in Holzhybridbauweise, insgesamt 24 nur barrierefreie (nicht behindertengerechte) Wohnungen mit 60 bzw. 90 Quadratmetern, plus ein Gemeinschaftsraum.

 

 

Salopp könnte man sagen, 16 Millionen für 24 Wohnungen - 666.666,66 Euro pro Wohnung.

 

Aber wir haben uns die Mühe gemacht, genauer zu rechnen. Im Internet gibt es gute Informationen zum Thema "Was kostet ein Haus".

 

Wenn man 24 (Wohnungen) x 75 (Quadratmeter im Durchschnitt) nimmt, ergibt das rund 1.800 Quadratmeter Wohnfläche.

 

Dazu veranschlagen wir für den Gemeinschaftbereich vielleicht 200 Quadratmeter und für Treppenhäuser etc vielleicht 400 Quadratmeter, also 600 Quadratmeter insgesamt.

Gesamte Wohn- plus diese Nutzfläche ergeben also 2.400 Quadratmeter Gesamtfläche.

 

Die Kosten für die Gesamtfläche wären:
16.000.000 Euro geteilt durch 2.400 Quadratmeter = 6.600 Euro pro Quadratmeter

 

Die Kosten für die Wohnfläche wären:
16.000.000 Euro geteilt durch 1.800 Quadratmeter = 8.888 Euro pro Quadratmeter

 

Also Quadratmeterpreise, wie man sie in besten Lagen deutscher Metropolen findet, für sehr hochwertigen Wohnstandard noch dazu. Dort, wo bereits der Bodenrichtwert, der durchschnittlicher Lagewert für den Boden, bei etwa 8.000 Euro pro Quadratmeter Baugrund liegt.

 

Und wenn man weiterrechnet, müßten sich die Mieteinnahmen auf 18,50 Euro kalt pro Quadratmeter monatlich belaufen - deutlich mehr als vergleichbare Miete in Hohenberg

 

Die 2024 in Bayern für ein durchschnittliches Haus ermittelten Baukosten betragen rund 3.650 Euro pro Quadratmeter.

Selbst wenn man also bei Wohnpark Yamakawa noch einen großzügigen Spielraum von 500 Euro pro Quadratmeter aufschlägt (Gemeinschaftsraum, eventuelle Sonderausstattung etc) sollten höchstens 4.150 Euro pro Quadratmeter investiert werden - und keine 6.600 Euro.

 

Die Frage ist also:

 

Warum gibt die Stiftung „Yamakawa Stiftung Lebenswertes Hohenberg", warum gibt die Geldgeberin Frau Kazuko Yamakawa, "eine Geschäftsfrau mit ebenso viel Herz wie Verstand" so immens viel Geld für nur 24 Mietwohnungen aus?

 

Und warum müssen die partout auf der Flurnummer 513 gebaut werden, einem für den Stiftungszweck (Altenhilfe) nicht nur per Definition, sondern vor allem aufgrund von Erfahrungswerten völlig ungeeignetem Grundstück?

 

Warum wollen Stiftung und Stifterin partout diesen Wohnpark realisieren, obwohl er zahlreichen anderen in der Stiftungssatzung verankerten Zielen diametral entgegensteht: Es würde Umwelt und Natur zerstören, Landschafts- und Stadtbild nachteilig verändern, und folgende, in der Satzung festgschriebenen Ziele negieren statt zu fördern: Heimatpflege, Ortsverschönerung,  traditionelles Brauchtum, Heimatkunde und vor allem auch öffentliche Gesundheit.

 

Warum wollen Stiftung und Stifterin partout dieses Neubauviertel mit hohen, ortsfremden Gebäuden auf eine grüne - nachweislich ökologisch wertvolle - Wiese setzen - so dass wegen dem damit verbundenen sprunghaften Anstieg an Leuten, Autos, Verkehr, Abgasen, Lärm, Trubel, Emissionen aller Art neben der Natur auch die Lebensqualität und den Seelenfrieden der bereits hier lebenden Menschen vollständig zerstört und somit weit mehr Schaden angerichtet als Nutzen bewirkt würde?

 

Warum?

 

Viele Fragen.

 

Sehr viele Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten.